Nimm 2


Feb/2021

Das Elektromobilität mehr sein kann als nur ein neuer technischer Ansatz, zeigen die Schweden mit dem Polestar 2. Ein echter Hingucker ist dem Designteam um CEO Thomas Ingenlath hier gelungen. Volvos langjähriger Chefdesigner schafft es, die Konzerntochter nicht nur als eigenständigen Elektrobauer zu positionieren, sondern auch der Ästhetik einen besonderen Raum zu geben. Mit diesem „Kleid“ fährt auch ein Dienstwagenfahrer besonders geschmackvoll beim Kunden vor.

Nimm Fahrt auf

Auch technisch ist mit dem Fahrzeug ein guter Wurf gelungen. Mit zwei je 204 PS starken E-Motoren beschleunigt die allradgetriebene Limousine souverän in nur 4,5 Sekunden das Fahrzeug über die 100-km/h-Grenze. Bei angegebenen 470 Kilometer Reichweite nach WLTP-Norm blieben dann allerdings je nach persönlichem Fahrprofil wohl eher Reichweiten zwischen 300 bis 400 Kilometer im Bereich des Möglichen. Die Akkukapazität liegt übrigens bei 78 kWh.

Nimm Platz

Die 4,60 Meter lange Mittelklasse-Limousine bietet bequem Platz für vier Erwachsene, und auch für entsprechendes Gepäck ist im Kofferraum mit 440 Litern nicht nur genug Raum, sondern Dank großer Fließheck-Klappe ein bequemer Zugang.  Zusätzlich befindet sich unter der vorderen Haube ein Extrafrunk zum Verstauen der entsprechenden Ladekabel.

Nimm’s leicht

Auch im Innenraum kann der Polestar durchaus punkten. Dank großzügigem Touchscreen, der sich intuitiv bedienen lässt, ist keine Einstellungen mehr als drei Berührungen entfernt. Durch das noch konventionelle Fahrerdisplay mit Tacho und Bordcomputer, ist die Umgewöhnung von den klassischen Fahrzeugmodellen nicht so groß.

Vorausgesetzt, das Smartphone ist mit dem Google Konto verknüpft, lässt sich der Polestar nicht nur aus der Ferne öffnen, sondern stellt sich auch schon aus der Entfernung auf den Fahrer ein. Alle notwendigen Präferenzen wie Sitzeinstellung, Temperatur etc. werden dafür über das hinterlegte Konto bei Google abgerufen. Zusätzlich zum hinterlegten individuellen Fahrprofil im Menü ist ein flotter Abgang dann jederzeit möglich.

Konzipiert als offenes System, kann die digitale Technik auch weiterhin „over the air“ auf den neuesten Stand gebracht werden. Auch dafür läuft die Freischaltung über das Google Konto. Alles für lau? Mitnichten, Sie bezahlen mit Ihren persönlichen Daten. Aber das kennen wir ja schon von unseren anderen Apps auf dem persönlichen Smartphone.

Preislich bewegt sich der zweite Schwede ab 54.925 Euro deutlich unter dem großen Bruder Polestar 1. Und wenn dann noch die Umweltprämie mit 7.500 Euro (5.000 Euro vom Staat und 2.500 Euro vom Händler) abgeht, lässt sich auch einfacher sagen: Nehm ich!

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von: Polestar AB

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