Merc_E


Feb/2021

Mit dem EQA stellt sich das erste vollelektrische Mitglied der Kompaktwagen-Familie von Mercedes-Benz vor. Das Fahrzeug ist keine Stromer-Version der A-Klasse, sondern ein enger Verwandter des GLA. Damit bedienen die Stuttgarter taktisch klug das wichtige E-SUV-Segment, allerdings nicht auf einer eigenen Elektroplattform – die wird es wohl erst später im Jahr bei der Einführung des EQS geben.

Für das Basismodell EQA 250 mit 140 KW (190 PS) und einer Batterieleistung von  66,5 kWh gibt Mercedes eine WLTP-Reichweite von 426 Kilometern an, die folgenden Versionen sollen dann bei über 500 Kilometern liegen. Beim WLTP-Verbrauch liegen die Herstellerangaben bei 17,7 kWh pro 100 Kilometer, allerdings nur für den, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,9 Sekunden und die abgeriegelte Spitzengeschwindigkeit von 160 km/h nicht als persönliche Dauerherausforderung versteht.

Pünktlich zum Kundentermin

Mit dem eigenen Me Charge Service bietet Mercedes seinen Kunden einen Zugang zu rund 450.000 Ladepunkten, verteilt über 31 Länder. Das Navi lokalisiert nicht nur die schnellste Route, sondern plant auch die Ladestopps samt voraussichtlicher Ladezeit mit ein – perfekt für den Außendienstmitarbeiter, der seine Kunden gern auch mit Pünktlichkeit beeindrucken möchte.

Beim Schnellladen kommt der EQA auf eine Ladeleistung von bis zu 100 kW, was eine Aufladung auf 80 Prozent in 30 Minuten verspricht. An der heimischen Wallbox ist die Ladezeit für die Aufladung auf 100 Prozent über den 11-kW-Onboard-Charger mit 5:45 Stunden angegeben.

Mit Ansagen wie „Hey Mercedes“ können frei gesprochene Befehle erteilt werden und mit der Zeit soll das System die Gewohnheiten und Vorlieben des Fahrers erkennen. Wer also seinen Kundenstamm immer gleich abfährt, bekommt seine Route zukünftig automatisch vorgeschlagen.

In-Style

Das Bediensystem MBUX im EQA kennt man schon aus dem GLA. Es unterscheidet sich von dem des Verbrenners nur in der Farbgebung der Anzeigen in den Displays. Je nach Ausstattung bietet Mercedes beim Stromer zwei 7-Zoll-Displays bzw. zwei 10,25-Zoll-Versionen in einem flachen, freistehenden Rahmen an – modern, aufgeräumt und ganz ohne analoge Technik.

Preisliche Ausstattung

Schwaben können ja bekanntlich rechnen. Daher wird der EQA mit „stolzen“ 39.950 Euro netto unter der wichtigen 40.000-Euro-Marke liegen und sich damit den maximalen Umweltbonus von 9.000 Euro sichern. Der ambitionierte Preis beinhaltet auch eine Reihe von Extras in der Serienausstattung. Mit Spur- und Bremsassistent, 18-Zoll-Leichtmetallrädern, LED-Scheinwerfern mit adaptivem Fernlichtassistenten, elektrischer Heckklappe, Klimaautomatik, Komfortsitzen sowie Rückfahrkamera und Navigationssystem ist man schon bestens aufgestellt. Optional sind weitere Extras mit den Ausstattungslinien Electric Art und AMG Line sowie dem Night-Paket möglich. Ebenfalls im Angebot: eine Anhängerkupplung mit einer Anhängelast von 750 Kilogramm und einer Stützlast von 80 Kilogramm. Mit den zukünftigen Allrad-Modellen verspricht der Hersteller dann noch bessere Werte. Also warten oder jetzt e-starten?

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von: Daimler AG

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