Junge Marke auf e


Sep/2021

Das Gute an neuen Automobilmarken ist, dass sie sich nicht großartig mit Altlasten wie dem klassischen Verbrenner auseinandersetzen müssen, sondern gleich beim Thema E-Mobilität glaubwürdig in die Vollen gehen können. Auch die noch junge Marke CUPRA wird wohl genau diesen nachhaltigen Weg einschlagen. Wir folgen mal und checken den neuen CUPRA Formentor Plug-in-Hydrid …

Damit machen die Spanier schon einmal sehr viel richtig, denn das Thema Plug-in-Hybride wird immer beliebter bei Dienstwagenfahrern – und das nicht ohne Grund. Denn die Technik bietet gleich drei wesentliche Vorteile für den Fahrer. Erstens können Plug-in-Hybride im urbanen Pendelverkehr rein elektrisch und damit lokal emissionsfrei fahren. Zweitens machen sie im Hybridbetrieb – dank Verbrennungsmotor und Rekuperation – auch lange Fahrstrecken möglich. Und drittens werden Plug-in-Hybride mit dem Umweltbonus gefördert. (Dazu mehr am Ende dieses Beitrags.)

Performant

CUPRA stellt mit den beiden Leistungsstufen des e-HYBRID-Antriebsstrangs unter Beweis, dass sich Elektrifizierung und Sportlichkeit perfekt ergänzen. Denn gerade dem Formentor, der die Vorteile eines Sportwagens mit den Qualitäten eines SUV vereint, steht die starke und stets effiziente Kombination aus TSI-Verbrennungstechnologie und leistungsstarkem Elektromotor gut zu Gesicht. Wählbar sind zwei Systemleistungen: 150 kW (204 PS), (Stromverbrauch kombiniert: 13,0–12,8 kWh/100 km; Benzinverbrauch kombiniert: 1,5–1,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 34–33 g/km;) oder 180 kW (245 PS), (Stromverbrauch kombiniert: 14 kWh/100 km; Benzinverbrauch kombiniert: 1,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 43 g/km;).

Kultiviert

Übrigens: Der CUPRA Formentor e-HYBRID startet immer im vollelektrischen Modus, sofern die Batterie ausreichend aufgeladen ist. Während der Fahrt schaltet er auf den Hybridmodus um, wenn die Ladekapazität der Batterie unter einen bestimmten Grenzwert fällt oder die Geschwindigkeit 140 km/h übersteigt. Im Hybridmodus stehen wiederum zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Hybrid-Auto und Hybrid-Manual. Hybrid-Auto ist die Standardeinstellung, wobei der Antrieb automatisch so geregelt wird, dass die Batterieladung optimiert ist. Im Modus Hybrid-Manual können Benutzer aus drei Optionen wählen:
  • Hold-Modus, in dem die Batteriekapazität auf aktuellem Stand gehalten wird
  • eine Option zur Wahrung eines prozentualen Mindestladezustands
  • eine Ladefunktion zum Aufladen der Batterie über den Verbrennungsmotor

Wenn der Ladezustand der Batterie zu weit sinkt, schaltet der Antrieb wieder in den Hybridmodus zurück. Sobald das Fahrzeug eine Ladestation erreicht, kann die Batterie in knapp drei Stunden und 40 Minuten über eine 3,6-kW-Wallbox aufgeladen werden. An einer 2,3-kW-Steckdose beträgt die Ladezeit fünf Stunden.

Unverwechselbar

Dienstwagenfahrer wollen nicht nur von A nach B kommen, sondern legen auch Wert auf entsprechende Optik. Hier bietet der Formentor dynamische Proportionen, die durch die visuelle Betonung des Hecks und seine gestreckte Motorhaube gut zur Geltung kommen. Mit dieser Entscheidung wird dem CUV ein kraftvoller und eleganter Auftritt verschafft. Beim Blick über die Haube fallen die skulpturalen Linien sofort ins Auge. Am Heck zeigen die angedeuteten Endrohre im markentypischen Kupferton, dass sich der CUPRA Formentor e-HYBRID von anderen Versionen des CUV unterscheidet. Der Ladeanschluss befindet sich vorne links und stört die äußerliche Gesamtkomposition nicht. Nachricht ans Design-Team: good job!

Rechnet sich

Und wie rechnet sich der Formentor, den es ab 39.890 Euro gibt, beim aktuellen Umweltbonus für Hybridelektrofahrzeuge? Im Fall der zwei Plug-in-Hybrid-Modelle des Formentor sieht es wie folgt aus: Beide erfüllen die Förderkriterien und sind bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gelistet. Dadurch ergibt sich ein Preisvorteil von 7.177,50 Euro. Dienstwagennutzer müssen zudem monatlich nur 0,5 Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung versteuern. Und das wirkt doppelt elektrisierend: auf der Straße und auf dem Gehaltskonto.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von: SEAT Deutschland GmbH

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