Hashtag Eins


Apr/2022

Mit dem neuen Smart #1 häutet sich die Marke und spreizt das Blechkleid. Als jetzt erwachsener SUV mit vielen neuen Funktionen wird die bisher spitze Zielgruppe der urbanen Lifestyler um neue Käufergruppen erweitert. Ob es auch für die Community der Dienstwagenfahrer reicht? myDienstwagen hat sich das neue Fahrzeugkonzept einmal genauer angeschaut …

Größe zählt

Mit dem Mobilitätskonzept des einstigen Swatch-Gründers Nicolas Hayek und seinem 2,5 Meter kurzen Zweisitzer hat der #1 außer dem Markennamen nichts mehr gemeinsam. Mit seinen jetzt 4,27 Meter Länge kann er nicht nur fünf Personen mitnehmen, sondern durch die variabel verstellbare Rücksitzbank auch zwischen 323 und 411 Liter Kofferraumvolumen anbieten. Für Außendienste war das Raumkonzept bisher ja immer ein Grund, einen Bogen um die Marke zu machen.

Technik zählt

Weitere Vorteile im Interieur sind die technischen Ausstattungen wie der 12,8 Zoll große Touchscreen als zentrales Bedienelement sowie das 9,2 Zoll große Tacho-Display. Ein 10-Zoll-Head-up-Display ist zusätzlich bestellbar. Die Marke verspricht hier eine voll integrierte Digitallösung mit einem lückenlosen Übergang zwischen dem Fahrzeug und den entsprechenden Cloud-Diensten. Ein Avatar mit KI-basierter Sprachsteuerung dient als virtueller Begleiter. Solche Spielereien hätten dem Pionier Hayek sicherlich auch gefallen. Zum Thema Sicherheit kann sich der Dienstwagenfahrer auf einen adaptiven Tempomaten mit Staufunktion, einen Spurhalter, adaptives Fernlicht sowie einen Autobahn- und einen automatischen Parkassistenten freuen.

 

Antrieb zählt

Zum Marktstart bietet Smart das Fahrzeug mit einem 200 kW (272 PS) starken Heckmotor an. Mit einer Akkukapazität von 66 kWh soll die Reichweite laut Hersteller bis zu 440 Kilometer betragen. Geladen wird der #1 mit maximal 22 kW Wechselstrom (AC) oder 150 kW Gleichstrom (DC). Hinsichtlich der Ladezeit muss der Dienstwagenfahrer an der heimischen Wallbox mit rund drei Stunden von zehn auf 80 Prozent rechnen. An der DC-Schnellladesäule werden laut Angabe für den gleichen Ladevorgang weniger als 30 Minuten benötigt. Die maximale Spurtmöglichkeit zum Kundentermin wird mit 180 km/h angegeben. Nur bei der Parkplatzsuche wird der traditionelle Smart-Fahrer jetzt wohl mehr Zeit einplanen müssen.

Preis zählt am meisten

Smart hat noch keinen offiziellen Preis bekanntgegeben. Erwartet wird ein Einstiegspreis um 35.000 Euro.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von: smart Europe GmbH

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