E in the City


Mai/2021

Allein durch seine Beschaffenheit könnte der Honda e für urbane Dienstwagenfahrer das richtige Fahrzeug sein. Unkonventionelle Details und ein ansprechendes Innendesign geben dem Elektroflitzer einen zusätzlichen Kick auf der Fahrt durch die City.

Citystyle

In Bezug auf das Design wirkt der Honda e minimalistisch reduziert. Der selbstgestellte Anspruch – die perfekte Form durch Weglassen – erinnert ein wenig an die ersten Apple Geräte. Die schwarz abgesetzte Front- und Heckmaske mit den runden LED-Scheinwerfern bzw. Rückleuchten sowie dem ebenfalls schwarz abgesetzten Ladeanschluss auf der Motorhaube zeigen klar auf, wo die Funktionen am Fahrzeug sitzen. Die serienmäßig in dieser Klasse einmaligen Kameras im Außenspiegel und die versenkbaren Vordertürgriffe ergänzen diesen Anschein nachhaltig.

Im Interieur setzt sich der Eindruck fort. Drei große Displays lassen das Armaturenbrett als eine große Einheit erscheinen. Das Besondere ist, dass sich die einzelnen Anzeigen wie Fahrinformationen oder Navi je nach Laune des Fahrers oder auch Beifahrers verschieben lassen. Fest verankert in der Armatur sind dagegen die beiden sechs Zoll großen Farbmonitore, die links und rechts ergonomisch angeordnet sind und ein scharfes Bild von der Außenwelt zeigen. Als Extra wäre auch ein passender digitaler Innenspiegel im Angebot, der per Knopfdruck zwischen digital und analog wechseln kann.

Citymobil

Dass der Honda e nun eher was für die City ist, hat unter anderem mit seiner Reichweite zu tun. Laut Hersteller sind mit der verbauten 35,5-kWh-Batterie bescheidene 220 Kilometer (WLTP) möglich. Honda verspricht allerdings ein Schnellladen von 80 Prozent in 30 Minuten bei einer entsprechenden Gleichstromsäule. Eher in Anspruch genommen wird sicherlich die – wenn vorhanden – hauseigene Wallbox, wo dann rund vier Stunden für den vollen Akku einzuplanen sind.

Den Elektromotor wird es in zwei Leistungsstufen geben: als Advance-Version mit 113 kW/154 PS beziehungsweise als Basisversion mit 100 kW/136 PS. Bei 145 km/h ist jedoch für beide Schluss. Aber für die Stadt spielt das Thema Geschwindigkeit ja auch nur bei der Beschleunigung eine Rolle, und da schafft der Kleine die 100 km/h in 8,3 bzw. neun Sekunden. Für den Stadtverkehr empfiehlt sich aber ohnehin der One-Pedal-Driving-Modus. Damit lässt sich das Fahrzeug dann praktisch allein über das Gaspedal beschleunigen oder abbremsen.

Auch kleinere Fahrzeuge können mitunter ins Geld gehen. Die Basisversion startet bei 33.850 Euro und der Advance ist für 36.850 Euro zu haben. Trotz der attraktiven Serienausstattung und auch abzüglich der Prämie für Elektrofahrzeuge ist das immer noch ein stolzer Preis.

Bildmaterial zur Verfügung gestellt von: Honda Deutschland

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